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BOREHONE

BOREHONE

Kombinierte Feinbohr- und Honanlage zur Prozesskettenverkürzung

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BOREHONE - intelligente Prozesskettenverkürzung

Das gemeinsam mit der Firma GROB entwickelte BOREHONE-Verfahren stellt einen Quantensprung in der Fertigbearbeitung von Zylinderkurbelgehäusen dar. Modernste Schneidstoffe ermöglichen eine leistungsgesteigerte erste Honstufe, die es erlaubt, das üblicherweise vorgelagerte Finishfeinbohrverfahren komplett entfallen zu lassen – und das ebenfalls übliche Nachmessen gleich mit! Dieser sogenannte „High Speed Honprozess" wird spielend und in großserientauglichen Taktzeiten mit den Aufmaßen des verbleibenden Semifinish-Feinbohrens fertig.

Durch die in der ersten Honstufe ohnehin enthaltene Durchmessermessung kann die Semifinish-Feinbohrmaschine über ein entsprechendes Feedback-Signal automatisch verschleißkompensiert werden. Dies ermöglicht nicht nur eine bessere Ausnützung der Semifinish-Schneiden, sondern auch eine beim Semifinish-Feinbohren bislang nicht gekannte Durchmesserkonstanz. Hierdurch kann der Zerspanaufwand der nachfolgenden High Speed Honprozesses in engen Durchmessergrenzen gefahren werden, was wiederum dem Leistenverschleiß, dem Anfall an Honschlamm und einer gleichmäßigeren Honzeit zugutekommt.

Mittels eines Vorprüfdorns vor der ersten Honstufe kann zudem erstmalig ein automatischer Werkzeugwechsel beim Feinbohren realisiert werden. Dies wiederum ermöglicht bislang nicht dagewesene Flexibilität und Verfügbarkeit beim Feinbohren von Zylinderbohrungen.

Das BOREHONE-Konzept ist sowohl als Transfer- als auch als Zentrenlösung erhältlich. Neben einer eindrucksvollen Senkung der Investitionskosten und des Flächenbedarfs, reduzieren sich auch die jährlichen Betriebskosten für Werkzeuge, Energie und erforderliches Bedienpersonal deutlich. Und dies ganz ohne technisches Risiko, denn schließlich bleibt es bei der seit Jahrzehnten bewährten Aufgabenverteilung: Das Feinbohren sorgt auch weiterhin für Position und Winkligkeit der Bohrungen, das Honen folgt der feingebohrten Bohrung und erzeugt µ-genau die geforderte Endoberfläche.